Archive for Dezember, 2017

23. Dezember 2017

Omas Weihnachtsplätzchen



Zutaten:

100 g Butter
200 g Mehl
50 g Zucker
1 Ei(er)
1 Eigelb
1 TL Backpulver
Schokostreusel oder bunte Streusel
Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf das Eigelb und die Streusel verkneten und mit einem Nudelholz ausrollen (Achtung: Mehl unter den Teig streuen, da er sonst an der Tischplatte kleben bleibt!). Jetzt Figuren ausstechen.

Die Figuren mit Eigelb bestreichen und dann nach Wunsch mit Schoko- oder bunten Dekostreuseln bestreuen. Nun kann man die Kekse vorsichtig mit einem Messer vom Tisch abheben, auf ein Backblech legen und bei Umluft und 170°C solange backen, bis sie leicht braun sind.

Achtung: Die Mengenangabe reicht für ca. 1 Blech Kekse. Ich backe aber immer die 10-fache Menge. Hierfür benötigt man nur 4 Eier, keine 10!

21. Dezember 2017

20. Dezember 2017

Warum der Engel lachen musste

Die bevorstehende Geburt des Christkinds bereitete den Engeln ziemliches Kopfzerbrechen. Sie mussten nämlich bei ihren Planungen sehr vorsichtig sein, damit die Menschen auf Erden nichts davon bemerkten. Denn schließlich sollte das Kind in aller Stille geboren werden und nicht einen Betrieb um sich haben, wie er in Nazareth auf dem Wochenmarkt herrschte.
Probleme gab es auch bei der Innenausstattung des Stalles von Bethlehem. An der Futterraufe lockerte sich ein Brett aber hat jemand schon einmal einen Engel mit Hammer und Nagel gesehen?! Das Stroh für das Krippenbett fühlte sich hart an, das Heu duftete nicht gut genug, und in der Stalllaterne fehlte das Öl.
Aber auch was die Tiere anbetraf, gab es allerhand zu bedenken. Genau an dem für den Engelschor auserwählten Platz hing ein Wespennest. Das musste ausquartiert werden. Denn wer weiß, ob Wespen einsichtig genug sind, um das Wunder der Heiligen Nacht zu begreifen? Die Fliegen, die sich Ochse und Esel zugesellt hatten, sollten dem göttlichen Kind nicht um das Näslein summen oder es gar im Schlafe stören. Nein, kein Tier durften die Engel vergessen, das etwa in der hochheiligen Nacht Unannehmlichkeiten bereiten könnte.
Unter dem Fußboden im Stall wohnte eine kleine Maus. Es war ein lustiges Mäuslein, das sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen ließ, höchstens, wenn die Katze hinter ihm her war. Aber dann flüchtete es schnell in sein Mäuseloch zurück. Im Herbst hatte die Maus fleißig Früchte und Körner gesammelt; jetzt schlief sie in ihrem gemütlichen Nest. Das ist gut, dachte der verantwortliche Engel, wer schläft, sündigt nicht, und bezog die Maus nicht weiter in seine Überlegungen ein.
Nach getaner Arbeit kehrten die Boten Gottes in den Himmel heim. Ein Engel blieb im Stall zurück; er sollte der Mutter Maria in ihrer schweren Stunde beistehen. Damit aber keiner merkten konnte, dass er ein Engel war, nahm er seine Flügel ab und legte sie sorgsam in eine Ecke des Stalles. Als die Mutter Maria das Kind gebar, war sie sehr dankbar für die Hilfe des Engels.
Denn kurz darauf kamen schon die Hirten, nachdem sie die frohe Botschaft gehört hatten, und der Hütehund und die Schafe. Obwohl die Männer sich bemühten, leise zu sein, und sozusagen auf Zehenspitzen gingen, klangen ihre Schritte doch hart und der Bretterboden knarrte. War es da ein Wunder, dass die Maus in ihrem Nest aufwachte? Sie lugte zum Mäuseloch hinaus und hörte die Stimme ” Ein Kind ist uns geboren …”, konnte aber nichts sehen.
Neugierig verließ sie ihr schützendes Nest und schon war die Katze hinter ihr: Schnell wollte das Mäuslein in sein Mäuseloch zurück, aber ein Hirte hatte inzwischen seinen Fuß darauf gestellt. “Heilige Nacht hin oder her”, sagte die Katze zu der entsetzten Maus, “jetzt krieg ich dich!”
Und damit ging die wilde Jagd los. Die Maus in ihrer Angst flitzte von einer Ecke in die andere, sauste zwischen den Beinen der Hirten hindurch, huschte unter die Krippe und die Katze immer hinterher: Zwischenzeitlich bellte der Hütehund und die Schafe blöckten ängstlich. Irgendwo gackerte aufgeregt eine Henne.
Die Hirten wussten nicht recht, was los war, denn eigentlich waren sie gekommen, um das Kind anzubeten. Aber sie konnten ja ihr eigenes Wort nicht mehr verstehen, und alles rannte durcheinander: Es ging zu wie in Nazareth auf dem Wochenmarkt.
Als die Engel im Himmel das sahen, ließen sie buchstäblich ihre Flügel hängen. Es ist tröstlich zu wissen, dass auch so unfehlbare Wesen wie Engel nicht an alles denken. Das Mäuslein indessen befand sich in Todesangst. Es glaubte seine letzte Sekunde schon gekommen, da flüchtete es in seiner Not unter die Engelsflügel. lm gleichen Moment fühlte es sich sachte hochgehoben und dem Zugriff der Katze entzogen. Das Mäuslein wusste nicht, wie ihm geschah. Es schwebte bis unters Dachgebälk, dort hielt es sich fest. Außerdem hatte es jetzt einen weiten Blick auf das ganze Geschehen im Stall.
Die Katze suchte noch ungläubig jeden Winkel ab, aber sonst hatte sich alles beruhigt. Der Hütehund, bewachte die ruhenden Schafe. Die Hirten knieten vor der Krippe und brachten dem Christkind Geschenke dar. Alles Licht und alle Wärme gingen von diesem Kinde aus. Das Christkind lächelte der Maus zu, als wollte es sagen, “Gell, wir wissen schon, wen die Katze hier herunten sucht”. Sonst hatte niemand etwas von dem Vorkommnis bemerkt.
Außer dem Engel, der heimlich lachen musste, als er die Maus mit seinen Flügeln sah. Er kicherte und gluckste trotz der hochheiligen Stunde so sehr, dass sich der heilige Josef schon irritiert am Kopf kratzte.
Es sah aber auch zu komisch aus, wie die kleine Maus mit den großen Flügeln in die Höhe schwebte. Die erstaunte Maus hing also oben im Dachgebälk in Sicherheit.
Und ihre Nachkommen erzählen sich noch heute in der Heiligen Nacht diese Geschichte. Macht ihnen die Speicher und Türme auf, damit sie eine Heimat finden – die Fledermäuse – wie damals im Stall von Bethlehem.
Autor: unbekannt

19. Dezember 2017

Klassische Vanillekipferl

Zutaten:
Portionen: 60
275 g Weizenmehl
1 Prise Salz
100 g gemahlene geschälte oder ungeschälte Mandeln
150 g feiner Zucker
200 g kalte Butter
Mehl zum Ausformen
Mark von 1/2 Vanilleschote

Zubereitung:
Für den Mürbeteig das Mehl mit dem Salz, den Mandeln, und 100 g Zucker sowie der kalten, in Flöckchen zerteilten Butter mit dem Elektroquirl oder mit der Küchenmaschine vermengen, dann rasch mit kühlen Händen verkneten. Den Teig zu drei etwa 4 cm dicken Rollen formen, diese flach drücken und über Nacht kühl legen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Teigrollen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit etwas Mehl auf einer kühlen Marmorplatte oder einem bemehlten Brett zu leicht gebogenen Kipferln formen. Drei Bleche befeuchten und mit Backpapier belegen. Die Plätzchen darauf legen und auf der mittleren Schiene etwa 10-13 Minuten backen.

Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und mit dem restlichen Zucker mischen. Die noch heißen Kipferl von den Blechen lösen und sehr behutsam in der Zuckermischung wenden, damit sie nicht zerbrechen. Die Kipferl auskühlen und einige Tage in einem gut zu verschließenden Behälter ruhen lassen, damit das Vanillearoma gut durchzieht.

16. Dezember 2017

18. Dezember 2017

Ein Schüleraufsatz zum Advent

Der Advent ist die schönste Zeit im Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.
Drei Wochen bevor das Christkind kommt, stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin.
Ich habe einmal den Josef und das Christkind auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen heiß. Das Christkind ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzchenteig geflogen und es war kein schöner Anblick.Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.Wenn die Maria ohne Mann und ohne Kind rumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe Gott sei dank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkind wollte ich Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch keinen Asterix als Christkind nehmen, da ist das verbrannte Christkind noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkind.Hinter dem Christkind stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hinein gestellt, weil die Ochsen und der Esel waren mir allein zu langweilig.
Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Advent beim Putzen herunter gefallen und er war total hin. Jetzt haben wir nur noch zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapier dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole in der Hand. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkind, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir das Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Bier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lauert hinter dem Baum ein Bär als Ersatzwolf hervor.Mehr steht nicht in unserer Krippe, aber das reicht voll.Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Advent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu langweilig.
Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Advent gelernt und es geht so:
“Advent, Advent, der Bärwurz brennt,Erst trinkst ein, dann zwei, drei, vier,dann haut es dich mit dem Hirn an die Tür!”
Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Eher es man sich versieht ist der Advent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es auch dahin.Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens man hat vorher Geburtstag.
Aber eins ist gewiss: Der Advent kommt immer wieder.

Autor: unbekannt

15. Dezember 2017

Schoko Weihnachtsplätzchen

Zutaten
Für den Teig:

200 g Mehl
50 g Stärkemehl
100 g Haselnüsse, gemahlen
80 g Zucker
175 g Butter, kalte
3 Tropfen Vanillearoma
2 große Eigelb
Nutella, zum Bestreichen
100 g Kuchenglasur, (Haselnuss-)
etwas Mehl, zum Ausrollen
Mehl, Stärke und Nüsse auf die Arbeitsplatte geben. In der Mitte eine Mulde machen. Eigelbe, Zucker und Vanillearoma hineingeben. Die kalte Butter in Stücken auf dem Rand verteilen und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig einpacken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig auf bemehlter Arbeitsplatte ausrollen und Plätzchen ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen mit einem Lochausstecher die Mitte ausstechen. (Ich steche die Mitte erst auf dem Backblech aus, so sind die Plätzchen beim Umsetzen aufs Blech nicht instabil und behalten schön die Form.)
Den Ofen auf 180 ° C vorheizen.
Die Plätzchen auf einem mit Backpapier belegten Backblech je nach Stärke ca. 8 Minuten backen und auskühlen lassen. Etwas Nutella auf die Bodenplätzchen streichen und jeweils mit einem Plätzchen (mit Loch) zusammensetzen. Die Glasur im Wasserbad schmelzen und in einen Spritzbeutel mit ganz feiner Tülle umfüllen (Gefrierbeutel tut es auch). Die Plätzchen dann mit zarten Tupfen dekorieren.

14. Dezember 2017

Ein Kind – von einem Schiefertafel-Schwämmchen
Umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt.
Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blüht,
Dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt
Uns mild. – Es werden Lieder, Düfte fächeln. –
Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,
Wird dann doch gütig lächeln.
Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
Alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.
Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

(Joachim Ringelnatz)

13. Dezember 2017

12. Dezember 2017

Aus den Boxen singt der Chor
und die Gans, die brät im Rohr.
Mutti packt Geschenke ein:
den Schal, die Uhr und auch den Wein.
Papa klebt den Bart sich an,
denn er spielt den Weihnachtsmann.
Opa schmückt noch grad den Baum,
doch das stört die Kinder kaum.
Oma tönt: „Die lieben Knaben
warten artig auf die Gaben!“
Aber hocken die zwei Lausebuben
wirklich brav in ihren Stuben?
Wo sind die Nüsse, wo das Gebäck?
Erst war es da, jetzt ist es weg!
Doch unterm Tisch mit Weihnachtskranz
wedelt Waldi mit dem Schwanz.
Und es kaut und schmatzt der Hund,
das wird der Oma jetzt zu bunt.
So hebt sie forsch das Tischtuch an
und sieht, was sie kaum glauben kann.
Der Hund und die zwei Lausebengel
strahlen wie drei Weihnachtsengel
aus ihrem Naschversteck hervor
und aus den Boxen tönt der Chor.